Im letzten Saisonspiel in Oberstenfeld musste sich die HABO II trotz großer Aufholjagd der zweiten Mannschaft aus Heilbronn mit 28:34 geschlagen geben. Nachdem man das Hinspiel noch deutlich für sich entscheiden konnte, blieb die erhoffte Revanche diesmal aus.
Dabei erwischten die Buffalos einen denkbar schlechten Start in die Partie. Bereits nach wenigen Minuten lag man mit 0:6 im Hintertreffen, was Trainer Veton Broqi schon in der 6. Minute zur ersten Auszeit zwang. Doch auch diese zeigte zunächst kaum Wirkung: In der 12. Minute stand es bereits 2:12 aus Sicht der HABO II. Viele technische Fehler, fehlende Konsequenz im Abschluss und Abstimmungsprobleme in der Abwehr prägten die Anfangsphase.
Erst danach begann ein spürbares Umdenken im Team. In der Defensive wurde besser zusammengearbeitet, es wurde mehr verschoben und ausgeholfen. Auch im Angriff agierten die Buffalos nun deutlich zielstrebiger und nutzten ihre Chancen konsequenter. Vor allem Samira Betz, Leonie Krestel und Sabrina Nandelstaedt zeigten sich treffsicher und übernahmen Verantwortung. Bis zur 25. Minute kämpfte sich die HABO II auf 13:15 heran, zur Halbzeitpause lag man beim Stand von 16:19 wieder in Schlagdistanz.
Nach dem Seitenwechsel knüpfte die Mannschaft zunächst an die starke Phase an und verkürzte in der 35. Minute auf 19:20. Doch anstatt das Spiel endgültig zu kippen, schlichen sich erneut zu viele Fehler ein. Unkonzentrierte Abschlüsse, nachlassende Kräfte und fehlende Konsequenz verhinderten den Ausgleich. Auch eine zwischenzeitliche Manndeckung brachte nicht den erhofften Erfolg. Heilbronn nutzte die Schwächephase eiskalt aus und setzte sich wieder ab. Am Ende musste sich die HABO II mit 28:34 geschlagen geben.
Entsprechend enttäuscht zeigte sich das Team nach dem Schlusspfiff – die erhoffte Wiedergutmachung nach der Vorwoche blieb aus.
Neben dem sportlichen Ausgang markierte das Spiel auch einige personelle Veränderungen: Die HABO II verabschiedet sich von Co-Trainerin Nicole Klinger, die ihr Amt aus privaten Gründen niederlegt.
Zudem wird Sabrina Nandelstaedt ihre Karriere beenden und die Handballschuhe an den Nagel hängen.
Naomi Horrer, Denise Auracher und Emily Renz schließen sich künftig den Frauen 1 an, während Lina Scheurer in ihreHeimat Bönnigheim zurückkehrt. Die HABO bedankt sich bei allen Spielerinnen und Verantwortlichen für ihren Einsatz und ihr Engagement.
Ein großer Dank gilt außerdem den treuen Zuschauern und Unterstützern sowie Mike Klinger, der das Team regelmäßig als Zeitnehmer unterstützt hat.
Nun geht es für die Mannschaft erst einmal in eine wohlverdiente Pause, bevor die Vorbereitung auf die kommende Saison beginnt.
Handballregion Bottwar SG: Sabrina Nandelstaedt (6), Lina Scheurer (6/2), Leonie Krestel (5), Samira Betz (4), Jessica Peichl (2), Alea Wagner (2), Naomi Horrer (1), Marie Opitz (1), Nele Sophie Trefz (1), Jana Eisele, Jennifer Hille, Jasmin Kranich, Anna Kürschner, Emily Renz, Lena Schneider