Die Handballregion Bottwar SG hat sich in der Frauen-Landesliga Staffel 1 mit einem 29:25 (18:14)-Heimsieg gegen die HSG Odenwald-Bauland durchgesetzt. In einer zunächst schwierigen Anfangsphase kämpften sich die Gastgeberinnen zurück ins Spiel und überzeugten am Ende mit einer geschlossenen Teamleistung vor heimischem Publikum in Oberstenfeld.
Der Start in die Partie verlief für die Bottwartälerinnen alles andere als optimal. Die Gäste aus dem Odenwald erwischten den besseren Beginn und setzten sich früh mit 1:4 ab. In den ersten Minuten tat sich die Habo vor allem im Abschluss schwer und fand nur mühsam ins Spiel. Erst nach rund acht Minuten fiel der zweite Treffer für die Gastgeberinnen.
Doch mit zunehmender Spielzeit fand die Mannschaft immer besser ihren Rhythmus. Angetrieben von einer stabileren Defensive und konsequenteren Abschlüssen im Angriff drehte die Handballregion Bottwar SG das Spiel und ging ihrerseits mit 8:5 in Führung. Die Gäste ließen sich jedoch nicht abschütteln und hielten die Partie offen. Immer wieder gelang es der HSG Odenwald-Bauland, den Rückstand zu verkürzen, ohne jedoch selbst in Führung zu gehen.
Trotz mehrerer Zeitstrafen und einiger Siebenmeter gegen die Habo blieb das Team konzentriert und zeigte sich kämpferisch. Bis zur Halbzeit konnten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung weiter ausbauen und gingen mit einer 18:14-Führung in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel intensiv. Die Handballregion Bottwar SG kontrollierte über weite Strecken das Geschehen und konnte den Vorsprung zwischenzeitlich auf sechs Tore ausbauen. Besonders im Tempospiel, durch konsequente Chancenverwertung sowie eine stabile Abwehrarbeit setzte sich die Mannschaft immer wieder erfolgreich durch. Zudem konnte sich das Team auf eine starke Torhüterleistung verlassen, die mit wichtigen Paraden in entscheidenden Phasen maßgeblich zur Sicherung der Führung beitrug.
Im letzten Viertel starteten die Gäste noch einmal eine Aufholjagd und verkürzten den Abstand, doch die Habo ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Mit großem Einsatz, mannschaftlicher Geschlossenheit und dem nötigen Durchsetzungsvermögen brachten die Gastgeberinnen den Vorsprung über die Zeit.
Am Ende stand ein verdienter 29:25-Erfolg, der vor allem auf einer starken Teamleistung basierte. Trotz phasenweiser Schwierigkeiten und einiger Unterzahlsituationen bewies die Mannschaft Moral und Stabilität.
HABO SG: Saskia Uhlemann (11), Sabrina Nandelstaedt (4), Naomi Horrer (3), Emily Renz (3), Svea Strauß (3), Nele Sophie Trefz (3), Samira Betz (1), Alea Wagner (1), Jennifer Hille, Jasmin Kranich, Anna Kürschner, Lina Scheurer, Lena Schneider Offizielle: Klinger Nicole, Broqi Veton, Pauline Wien