Wie erwartet wartete mit der HG Königshofen/Sachsenflur eine extrem schwere Aufgabe auf die Landesligahandballerinnen der HABO II. Die Gäste reisten hochmotiviert an, denn mit einem Sieg konnten sie sich vorzeitig die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg sichern.
Entsprechend klar war auch die Ansprache von Trainer VetonBroqi vor der Partie: Man wollte alles geben und den Favoriten so lange wie möglich ärgern.
Zu Beginn setzte die HABO II diesen Plan phasenweise um. Trotz der spielerischen Überlegenheit der Gäste hielten die Buffalos gut dagegen und blieben bis zur 13. Minute beim Stand von 7:9 in Schlagdistanz. Doch im Anschluss zeigte der Tabellenführer seine Klasse: Mit zunehmender Spieldauer nutzte die HG ihre Chancen konsequenter und setzte sich Tor um Tor ab.
Kurz vor der Halbzeit kam es dann zu einer unschönen Szene: Ein Freiwurf der Gäste traf Saskia Uhlemann direkt im Gesicht, woraufhin sie zu Boden ging und behandelt werden musste. Die Folge war eine Rote Karte für die gegnerische Spielerin. Dennoch ging die HG mit einer deutlichen 12:19-Führung in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert. Die Gäste drückten weiter aufs Tempo und sorgten früh für klare Verhältnisse – bereits in der 37. Minute stand es 14:23. Zwar erspielte sich die HABO II weiterhin gute Torchancen, scheiterte jedoch zu oft im Abschluss oder ließ Möglichkeiten ungenutzt.
Am Ende setzte sich die HG Königshofen/Sachsenflur deutlich mit 23:38 durch und krönte sich damit verdient zum Meister. Für die HABO II bleibt die Erkenntnis, dass man phasenweise gut mithalten konnte, gegen die Effizienz und Konstanz des Spitzenreiters jedoch letztlich chancenlos war.
HABO SG: Hannah Weis (5), Jessica Peichl (3), Saskia Uhlemann(3), Leonie Krestel (2), Sabrina Nandelstaedt (2), Svea Strauß (2), Nele Sophie Trefz (2), Alea Wagner (2), Marie Opitz (1), Lina Scheurer (1), Jennifer Hille, Jasmin Kranich, Anna Kürschner, Emily Renz, Pauline Wien