Spielbericht F2

Buffalos unterliegen beim Aufsteiger TSG Schwäbisch Hall mit 26:25.

Die Gastgeberinnen präsentierten sich von Beginn an mutig und engagiert und stellten die Buffalos mit ihrer offensiven 5:1-Abwehr vor große Probleme. Vor allem die groß gewachsene Spielerin auf der vorgezogenen Mitteposition störte den Spielaufbau der Buffalos immer wieder empfindlich. Pässe wurden abgefangen, Bälle gingen verloren und Schwäbisch Hall nutzte die daraus entstehenden Gegenstoßmöglichkeiten konsequent. Das Team von Veton Broqi fand zunächst nur schwer Lösungen gegen diese Abwehrvariante, blieb jedoch jederzeit in Schlagdistanz. In einer ausgeglichenen und umkämpften ersten Halbzeit wechselte die Führung immer wieder. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, sodass es mit einem knappen 13:12 für die Gastgeberinnen in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel kamen die SG-Mädels zunächst besser ins Spiel. Mit viel Einsatz und einer verbesserten eigenen Abwehrarbeit gelang es, das Spiel zu drehen. Erstmals konnte man sich sogar mit drei Toren absetzen (17:20, 40.) und schien das Spiel in die gewünschte Richtung zu lenken.

Doch mit zunehmender Spieldauer schwanden bei dem kleinen Kader die Kräfte. Gleichzeitig häuften sich die technischen Fehler. Vor allem Schritt- und Abspielfehler ermöglichten dem Aufsteiger immer wieder einfache Tore. Auch im Abschluss fehlte zunehmend die Konsequenz: Schwäbisch Hall nutzte die Schwächephase der Buffalos konsequent aus und kämpfte sich Tor um Tor heran. Am Ende stand eine knappe Niederlage mit einem Tor auf der Anzeigetafel.

„Ein verlorener Punkt“, so lässt sich der Spielverlauf wohl am treffendsten zusammenfassen. Über weite Strecken begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, und ein Unentschieden wäre angesichts des offenen Spielverlaufs durchaus gerecht gewesen. Gleichzeitig zeigte sich, dass der kleine HABO-Kader gerade in der entscheidenden Phase des Spiels an seine Grenzen kam. Mehr Wechselmöglichkeiten hätten angesichts der hohen Intensität sicherlich gutgetan. Gerade schnelle und wendige Spielerinnen wie die fehlenden Nisi Auracher und Samira Betz hätten gegen die offensive Abwehr der Gastgeberinnen zusätzliche Möglichkeiten eröffnen können.

Trotz der Enttäuschung gilt es nun, das Spiel abzuhaken und die richtigen Lehren daraus zu ziehen. Die kommenden zwei spielfreien Wochenenden bieten der Mannschaft die Möglichkeit, weiter an den Abläufen zu arbeiten und insbesondere im Angriff noch besser zusammenzufinden.

Ein besonderes Lob verdiente sich dabei Jessica Göbel, die mit zahlreichen starken Paraden dafür sorgte, dass die HSG auch in schwierigen Phasen im Spiel blieb und einen höheren Rückstand verhinderte. Ebenfalls positiv hervorzuheben ist Nele Drechsel, die bei ihrem Debüt mit sieben Treffern eine starke Leistung zeigte.

HABO SG II: Goebel – Uhlemann  (11/4), Kranich (2), Peichl (2), Trefz (2), Drechsel (7/1),  Fähnle, Wieger,  Kürschner, Ehrlicher,  Renz (1).

Weitere Beiträge

Männer

Frauen

Jugend

Frohe Weihnachten & alles Gute für 2026!

Danke für euren Einsatz, eure Unterstützung und den starken Zusammenhalt in der HABO SG.
Gemeinsam starten wir mit Teamgeist ins neue Jahr.

HABO SG