Spielbericht Frauen 2

Am Women’s Day der HABO feierte die zweite Frauenmannschaft am Samstagabend einen überzeugenden 38:30-Heimsieg gegen die HSG Marbach-Rielingshausen.

Vor einer vollen Halle in Großbottwar und zur perfekten Anwurfzeit um 18 Uhr belohnte sich das Team nach einer intensiven Trainingswoche mit zwei wichtigen Punkten und festigte damit den 3. Tabellenplatz. Bereits das Hinspiel war eine enge Angelegenheit gewesen, entsprechend fokussiert ging die HABO II in die Partie – auch wenn der Start zunächst etwas nervös verlief.

Die Gäste erwischten den besseren Beginn. Vor allem im Rückzugsverhalten ließ die HABO zunächst einige Lücken, wodurch die HSG immer wieder zu einfachen Toren kam. Wie erwartet stellte die HSG von Beginn an eine konsequente Manndeckung gegen Saskia Uhlemann, was den Spielfluss im Angriff zunächst erschwerte. Zudem bekam die Defensive der Gastgeberinnen die starke Rückraumspielerin Reka Kantona-Lukacz anfangs nur schwer in den Griff. Auch eine 5:1-Abwehr brachte zunächst wenig Entlastung. Erst als die HABO phasenweise selbst in die Manndeckung ging, gelang es besser, den Rhythmus der Gäste zu stören.

Trotz der Schwierigkeiten arbeitete sich die HABO zunehmend in die Partie hinein. Im Angriff wurden die Aktionen klarer ausgespielt und auch das Zusammenspiel funktionierte immer besser. So entwickelte sich bis zur Pause ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich die Gastgeberinnen schließlich leicht absetzen konnten. Mit einer 16:15-Führung ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die HABO II dann ihre stärkste Phase des Spiels. Mit deutlich mehr Tempo, einer aggressiveren Abwehr und konsequent ausgespielten Angriffen setzte sich das Team innerhalb weniger Minuten entscheidend ab. Bereits nach sechs Minuten in der zweiten Halbzeit hatte sich die HABO auf 25:16 abgesetzt – eine Phase, die sich letztlich als Vorentscheidung erweisen sollte. Trainer Veton Broqi zeigte sich in dieser Phase besonders zufrieden: „Wir haben gerade mit dem Kopf gespielt. Das hat uns in wenigen Minuten viele Tore gebracht. Wenn wir so weitermachen, ist hier nichts mehr gefährdet.

Die Gäste steckten jedoch nicht auf und verkürzten in der 44. Minute noch einmal auf 27:23Doch näher ließ die HABO II die HSG nicht mehr herankommen. Immer wieder fand das Team gute Lösungen im Angriff – sei es über den Rückraum oder mit sehenswert herausgespielten Treffern vom Kreis.
Besonders bemerkenswert: Trotz der durchgehenden Manndeckung gegen sie erzielte Saskia Uhlemann acht Feldtrefferund setzte damit wichtige Akzente.

In der Schlussphase spielte die HABO die Partie souverän zu Ende und brachte den 38:30-Erfolg sicher über die Zeit. Neben zwei weiteren Punkten blieb am Ende vor allem die besondere Atmosphäre des Abends in Erinnerung: volle Ränge, starke Unterstützung von den Zuschauern und ein gelungener Women’s Day, den die Mannschaft anschließend gemeinsam ausklingen ließ.

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