Bei den Frauen 1 werden die Karten in der kommenden Saison abermals neu gemischt. Bereits vor der vergangenen Runde war ein nahezu komplett neues Team zusammengestellt worden.
Nach einer turbulenten Spielzeit, die trotz eines breiten Kaders mehr Tiefen als Höhen bereithielt, folgte der nächste große Umbruch: Zahlreiche Spielerinnen verließen das Team, sodass neben Trainerin Janine Zieker, die erst zur Rückrunde von der Co- zur Cheftrainerin aufgerückt war, lediglich fünf Spielerinnen dem Kader erhalten blieben. Auch Thomas Pflugfelder, der interimsmäßig die Rolle des Co-Trainers übernommen hatte, beendete zum Rundenende sein von Beginn an zeitlich begrenztes Engagement.
Erfreulicherweise konnten alle entstandenen Lücken geschlossen werden, sodass einem Neustart nichts im Wege steht. Mit Mara Ottomani und Alisia Mäule setzen die Frauen 1 auf ein neues Torhütergespann. Die beiden kennen sich bestens, nachdem sie in der vergangenen Saison gemeinsam für den Ligakonkurrenten HC Oppenweiler/Backnang aufgelaufen sind.
Ebenfalls vom HCOB kommt Diana Reibl, um mit ihrer Dynamik und Abschlussstärke für zusätzliche Torgefahr aus dem Rückraum zu sorgen. Neu im Team, aber keineswegs neu bei der HABO, sind Alea Wagner und Naomi Horrer. Die beiden rücken aus der Landesligamannschaft auf und verstärken künftig vor allem die Positionen auf Linksaußen beziehungsweise am Kreis.
Komplettiert wird der Kader durch mehrere Spielerinnen aus der starken A-Jugend-Oberligamannschaft, die erste Erfahrungen im Aktivenbereich sammeln sollen.
Nicht zuletzt darf auf der Co-Trainer-Position Marc Weippert vorgestellt werden. Er bringt wertvolle Erfahrung mit und blickt auf eine äußerst erfolgreiche Saison zurück. Mit ihm als Coach sicherte sich die zweite Mannschaft des TSB Horkheim die Vizemeisterschaft in der Bezirksoberliga der Männer.
Damit stehen bei den Frauen 1 alle Zeichen auf Neuanfang. Zwar kennen sich einige Spielerinnen bereits untereinander, dennoch wird der Schwerpunkt der Vorbereitung auf dem Zusammenwachsen der Mannschaft liegen. Neue Abläufe müssen verinnerlicht und Vertrauen auf und neben dem Spielfeld aufgebaut werden, um das Saisonziel möglichst frühzeitig zu erreichen: den Klassenerhalt.