Erneut gab es bei der 29:26 Niederlage der Landesligahandballerinnen der HABO gegen die HB nichts zu holen – es scheint, als entwickeln sich die Gastgeberinnen immer mehr zum Angstgegner für die Buffalos. In einer intensiven Partie mit ständigem Hin und Her verhinderten vor allem zahlreiche Fehlwürfe bei eigentlich gut herausgespielten Chancen sowie Abstimmungsprobleme in der Defensive ein besseres Ergebnis. Zudem machte sich das knappe Personal, insbesondere im Rückraum, bemerkbar, es fehlten schlicht die Alternativen. Das Tempospiel der Gastgeberinnen bekam dieHABO nie richtig in den Griff, eigene Fehler wurden konsequent und schnell bestraft.
Die Partie begann aus Sicht der Gäste holprig: Nach 18 Minuten lag das Team von Veton Broqi mit 10:6 im Hintertreffen. Doch die Buffalos kämpften sich zurück, glichen aus und gingen in der 24. Minute durch eine starke Phase sogar mit 10:11 in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste zunächst am Drücker, Emily Renz stellte in der 32. Minute auf 13:15. Dann jedoch folgte der Bruch im Spiel der Gäste. Ludwigsburg nutzte die sich häufenden Fehler eiskalt aus, kam über ihr Konterspiel zu einfachen Toren und setzte sich mit einem 5:0-Lauf auf 19:16 (39.) ab. Zwar gelang den Buffalos durch Saskia Uhlemann in der 45. Minute noch einmal der Ausgleich zum 20:20, doch in der Schlussphase fehlte die Kraft und Konsequenz.
In den letzten zehn Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Gastgeberinnen den längeren Atem bewiesen. Dem Tabellendritten ging zunehmend die Luft aus, während die HB konsequenter abschloss und sich letztlich mit 29:26 durchsetzte.
Eine ärgerliche Niederlage für die Buffalos, da damit ihre Siegesserie reißt. Dennoch bleibt das Team weiterhin auf einem starken dritten Tabellenplatz.
HABO SG: Hille, Schneider – Horrer (2), Uhlemann (14/6), Kranich, Strauß (3), Peichl, Trefz (2), Eisele (2), Nandelstaedt(1), Kürschner, Renz (2)