Der Wiedereinstieg nach der langen Pause hatte es für die Landesliga-Handballfrauen der HABO SG II direkt in sich. Am Samstag, den 24. Januar 2026, empfing das Team von Trainer Veton Broqi in der Bottwartalhalle in Kleinbottwar mit dem TSV Bönnigheim II den Tabellenzweiten. Trotz personeller Engpässe im Rückraum zeigte die HABO eine engagierte Leistung, musste sich am Ende aber mit 32:37 geschlagen geben.
Von Beginn an war der HABO der Wille anzumerken, die deutliche Hinspielniederlage vergessen zu machen. Mit viel Einsatz und Tempo gelang es, gut mitzuhalten – mehr noch: In der 11. Minute führte das Heimteam sogar mit 7:5. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb die Partie zunächst offen. In den letzten zehn Minuten vor der Pause verlor die HABO jedoch etwas den Zugriff, sodass Bönnigheim seine Chancen konsequenter nutzte und sich bis zum Halbzeitpfiff auf 21:16 absetzen konnte.
In der Kabine war die Marschroute klar: mehr Bewegung ohne Ball, Geduld im Angriff und die Gegnerinnen über das Tempo müde machen. Zu Beginn der zweiten Hälfte zeigte dieser Plan Wirkung, doch auch der TSV kam immer wieder zu Abschlüssen und hielt den Vorsprung konstant. Die HABO lief dem Rückstand über weite Strecken hinterher und fand insbesondere gegen die treffsichere Linksaußen der Gäste keine wirkliche Lösung.
Trotzdem bewies das Team Moral. In der 56. Minute kämpfte sich die HABO noch einmal auf 32:34 heran und ließ auf eine spannende Schlussphase hoffen. Unkonzentriertheiten und technische Fehler verhinderten jedoch, dass der Abstand weiter verkürzt werden konnte. Am Ende setzte sich der Favorit aus Bönnigheim mit 37:32 durch.
Beste Torschützin der HABO war Emily Renz mit sechs Treffern, die immer wieder mit sehenswerten Aktionen Akzente setzte.
Nun steht für die HABO SG II erneut eine längere Spielpause an, ehe es am 22. Februar auswärts gegen den TSV Heuchelberg in Nordheim weitergeht.